Dennis Hopper: Die Biografie Gebundenes Buch – 28. Mai 2013 Tom Folsom Teja Schwaner Karl Blessing Verlag 3896674978

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Pressestimmen

"Tom Folsom hat sich vom Zeitgeist und der Faszination dieses wüsten Lebens anstecken lassen, aber er hat sich nicht den Blick vernebeln lassen ..." (Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung)
"Folsom nähert sich dem Maniac auf kongeniale Weise, in einer vorwärtsdrängenden, mitunter fiebrigen Sprache und mit einer beinahe romanhaften Darstellung." (Christian Schröder, Der Tagesspiegel)
"Eine Geschichte voller Rock'n Roll, die man kaum aus der Hand legen kann, so gut ist sie geschrieben." (Susanne Neumann, NDR Kultur)
"Die Biografie ist die Geschichte eines Rebellen. Der hätte sich über das Buch bestimmt mit einem 'Wow!' amüsiert." (Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung)
"Folsom hat seinen Hopper studiert. Wie ein Method-Actor. Er schreibt nicht über Dennis Hopper, er IST Dennis Hopper." (Andreas Pittler, culturmag.de)
"Er war, so viel ist sicher, eine der faszinierendsten Figuren des Film-Business. Das spannende Buch wird ihm in allen seinen Facetten gerecht." (Frank Sziegoleit, Frankenpost)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tom Folsom, Jahrgang 1974, lernte Journalismus an der University of Georgia. Er veröffentlichte "Mr. Untouchable", eine Biografie über den Drogenbaron Leroy Barnes, verfilmt von Ridley Scott ("American Gangster"), sein Buch "The Mad Ones" über den legendären Mafioso Crazy Joe Gallo stand monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste.


Kundenbewertungen(4)

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Charles Dexxter Ward
13. Juni 2013
Nahfu00fchrung: mit diesem Begriff lu00e4sst sich jene besondere Art des method acting am ehesten beschreiben, die fu00fcr Dennis Hoppers Schauspielkunst so charakteristisch war.
Die Rolle geht nah an den Schauspieler heran und dieser fu00fchrt sie nah an den Zuschauer u2013 so nah, dass nicht das nackte Fleisch, sondern erst der Knochen oder das Mark eine natu00fcrliche Grenze bilden.

Tom Folsom, Journalist, Bestsellerautor und Spezialist fu00fcr radikale Biografien, wendet die Methode der Nahfu00fchrung auch in seinem Buch u00fcber Dennis Hopper an u2013 mit dem u00fcberraschenden Ergebnis, dass der so durch und durch physische Hopper, der seine ku00fcnstlerischen Talente (und das waren nicht wenige!) in jedes Projekt voll einbrachte, deutlich an Tiefe und Dimension gewinnt. Die Manie ist immer da, erscheint jetzt aber als ordnendes, notwendiges, menschliches Attribut.

Fast nebenher entsteht ein Sittenbild der amerikanischen Kunst- und Entertainment-Szene von den 1950er Jahren bis zu Hoppers Tod. Akribische Datenaufzu00e4hlung und vermeintliche Chronologie interessieren Folsom glu00fccklicherweise nicht, sehr wohl aber das sich stu00e4ndig veru00e4ndernde Spannungs- und Beziehungsfeld eines ku00fcnstlerischen Lebens, das u201elarger than lifeu201c und doch immer ganz wirklich, ganz amerikanisch, ganz gegenwu00e4rtig war.
Kleeblatt Monika
29. Januar 2014
Dennis Hopper. Ein Name, ein Begriff. Aus der Filmgeschichte nicht mehr wegzudenken. Nie der absolute Megastar, aber immer gegenwu00e4rtig.
Meine Generation kennt noch Filme wie
j.h.
11. Juni 2013
Mit Dennis Hopper starb 2010 ein genialer Ku00fcnstler, der ein Leben lang einer der ganz grou00dfen Auu00dfenseiter in Hollywood war. Gleich sein erster Film REBEL WITHOUT A CAUSE (... denn sie wissen nicht, was sie tun) erlangte 1955 durch Hauptdarsteller James Dean und dessen tragischen Tod noch vor der Premiere des Films Weltruhm. Und der unangepasste James Dean war es auch, der den aus der Cowboystadt Dodge-City (Kansas) stammenden Hopper mindestens das folgende Jahrzehnt pru00e4gte.
Nach der Mitwirkung in THE TRIP, dem abgru00fcndig-psychedelischen LSD-Schocker von Roger Corman's Bahnhofskino-Factory American-International-Pictures, 1967 an der Seite von Peter Fonda und nach einem Drehbuch von Jack Nicholson war Dennis Hopper reif fu00fcr die eigene Film-Legende: EASY RIDER wurde vu00f6llig unprofessionell als kleiner Low-Budget-Film fu00fcr 400 000 Dollar produziert und spielte bis heute Millionen ein. Hopper inszenierte damit einen Kultfilm u00fcber das Scheitern des American Dream, dessen lakonische Dialoge (
Gernot Uhl
27. M\u00e4rz 2015
Ein Hopper-Buch wie ein Hopper-Film: Kreativ geschnitten, munter drauf los erzu00e4hlt, teilweise verwirrend und verstu00f6rend - aber immer fesselnd. Tom Folsom hat eine Biografie geschrieben, die Hopper in all' seinen Widerspru00fcchen zeigt und seine ku00fcnstlerische Leistung angemessen wu00fcrdigt, ohne ihn u00fcber Gebu00fchr zu verklu00e4ren.

Die vollstu00e4ndige Besprechung gibt's direkt im Biografien-Blog Eulengezwitscher...